Geschichte & Erfolg

Historische Bürgermobilisierungen

Mai 2014: hundert Kandidaten an das Europäische Parlament im Jahr 2014 unterzeichneten das Pollinis Engagement 2014 für ein vollständiges Verbot von Bienen-Mörder Pestiziden in ganz Europa

Mai 2013: fast 600.000 Bürger in ganz Europa verurteilen den “Anti-Bienen Plan der agrochemischen Unternehmen” und die Folgen eines teilweisen Verbots der Neonicotinoide
Pollinis setzt sich entgegen den Teilverbot von drei Neonicotinoid Insektizide der nur auf bestimmte Kulturen und nur zu bestimmten Jahreszeiten gilt (Durchführungsverordnung (EU) Nr 485/2013 der Kommission vom 24. Mai 2013). Die Petition alarmiert und mobilisiert erneut die Bürger Europas, durch die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass die besonderen Eigenschaften von Neonicotinoiden – ihre Toxizität und außergewöhnliche Persistenz in Boden und Wasser – jeden Teilverbot auf die Gesundheit der Bienen und andere Bestäuber unwirksam lässt

Februar 2013: mehr als 100.000 Nachrichten in ein paar Tagen für den Resolutionsentwurf der Abgeordnete Laurence Abeille
Der Verein startet eine große Kampagne unter den Unterstützer von Pollinis, damit sie den Abgeordneten ihres Stadtteils bitten, den Beschlussvorschlag von der Abgeordneten, Laurence Abeille, zu einem Moratorium für Neonikotinoide Pestizide der in der Nationalversammlung vorgelegt wurde, zu unterzeichnen. Innerhalb weniger Tage werden mehr als 100.000 Nachrichten der Wähler in den Mailboxen der Abgeordneten geschickt. Am Ende antworten uns sehr positiv etwa fünfzig Abgeordnete.

November 2012-Januar 2013: Pollinis erhält eine Neubewertung der Bewertungsverfahren der Pestizide
Dank einer starken Mobilisierung der europäischen Bürger gelang Pollinis mit seiner Petition an die Europaabgeordneten: „Pestizide: lassen Sie die Agrochemieunternehmen nicht das Gesetz machen”, sicherzustellen, dass die EFSA (European Food and Safety Agency, das heißt, die europäische Gesundheitsbehörde) sich bereit erklärt, die Pestizid-Neuzulassungen die in Europa erlaubt sind, neu zu bewerten. Bis dahin war die Bewertung der Stoffe in Pestiziden vor ihrer Vermarktung innerhalb der Europäischen Union vor allem… von Experten ausgeführt die von den Agrochemieunternehmen die diese Produkte verkaufen, beauftragt wurden!

November 2012: 160.000 weitere Unterzeichner quer durch Europa
Übersetzt in Englisch und Spanisch, die Petition für ein Verbot der Neonicotinoide erweitert die Bewegung die von Pollinis gestartet wurde durch die Zusammenführung der Bürger anderer europäischer Länder, um die europäischen Politiker und Mitglieder der Kommission zu überzeugen über die absolute Dringlichkeit die Neonicotinoide Insektizide in Europa zu verbieten.

Juli bis Oktober 2012: 480.000 Unterzeichner der Petition für den Verbot der Neonicotinoide
Die von mehr als 480.000 Menschen unterschriebene Petition von Pollinis “Bienen, das erlaubtes Massaker” welche das Verbots der Neonicotinoide Insektizide die in Frankreich verkauft werden und die Überarbeitung der Pestizidbewertungsverfahren auf nationaler Ebene verlangt, hatte ein erhebliches Echo unter frankophonen Bürger. Das Video von Pollinis wurde von über 1.5 Millionen Menschen im Internet gesehen, weit über die Grenzen Frankreichs.

Mai 2012: Gründung von Pollinis
Besorgt über das Verschwinden der Bestäuber, die Verwehung des dominierenden intensiven Landwirtschaftsmodells und seine Folgen für die Umwelt und die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktionen, gründet eine kleine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2012 das Konservatorium für Bauernhöfe und die Natur, der Ursprung des Pollinis Projekts (Aurélia Ainscough, Jean-François Saada, Marie-Antoinette Micheli und Nicolas Laarman sind die Gründer). Besonders besorgt über die Machtübernahme der agrochemischen und agroindustriellen Lobbys auf nationale und europäische Institutionen, haben sich diese Bürger engagiert Erfahrungen zur gegen-Lobbyarbeit zu vervielfachen, die Teilnahme und Online-Mobilisierung zu fördern und den Übergang zu einem anderen Landwirtschaftsmodell zu beschleunigen, welches produktiv ist und die Ernährungssicherheit für die kommenden Generationen sicherstellen kann, aber ökologisch und freundlich ist gegenüber den Bestäuber, weil von ihnen die Qualität und Leistungsfähigkeit dieser Produkte abhängt.